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Pressemitteilung vom 25.07.2016
Geoblocking: HDE hilft kleinen Online-Shops! In Deutschland existieren tausende kleine Online-Shops, die vielfach auch von mittelständischen Lederwarenhändlern mit stationären Geschäften betrieben werden. Diese Webshops standen durch das von der EU-Kommission geplante Verbot des Geoblockings vor kaum zu lösenden Problemen. Denn die damit verbundene Lieferpflicht in alle 28 Mitgliedstaaten mit ihren unterschiedlichen Rechtsvorschriften hätte viele Lederwarenhändler überfordert und so wohl zur Aufgabe ihres Online-Vertriebs gezwungen.

Diese Gefahr ist mit dem aktuell vorgelegten Verordnungsvorschlag wohl gebannt. Die ursprünglichen EU-Pläne zum Geoblocking-Verbot konnten dank der Überzeugungsarbeit der Einzelhandelsorganisation und weiterer Interessenverbände deutlich abgemildert werden. So soll auch künftig kein Online-Händler gezwungen werden, Ware ins Ausland zu verkaufen bzw. zu senden. Zur endgültigen Sicherheit dieser Regelung muss jetzt noch das EU-Parlament dem Vorschlag der EU-Kommission zustimmen.

Die Abmilderung des ursprünglichen Verordnungsvorschlags ist ein wichtiger Erfolg, durch den die Vielfalt der Anbieter auch im Internet-Handel gewahrt bleibt. Dazu hat der Handelsverband Deutschland HDE vor allem über das HDE-Büro in Brüssel maßgeblich beigetragen!