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Chrom VI

Zur Gerbung von Leder werden oftmals Chrom-Salze eingesetzt. Durch Herstellungsverfahren, die nicht nach aktuellen Verfahrens- bzw. Qualitätsstandards erfolgen, kann es im Verlauf oder auch danach zur Bildung von Chrom VI-Verbindungen kommen. Diese weisen eine erhöhte Toxizität sowie ein stark allergenes Potenzial auf.

Seit dem 14. August 2010 ist Chrom VI über die 18. Verordnung zur Änderung der deutschen Bedarfsgegenständeverordnung (BGVO) verboten. Diese umfasst alle Bedarfsgegenstände aus Leder, die dazu bestimmt sind, nicht nur vorübergehend mit dem menschlichen Körper in Berührung zu kommen. Betroffen sind damit u.a. Schuhe, Lederbekleidung, Taschen, Rucksäcke und Brustbeutel. Chrom VI darf in diesen Artikeln nicht nachweisbar sein.



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